Zwischen Kicker und Kreuz – herzlich willkommen zum Konfirmanden-Unterricht!

Deine Konfirmandenzeit!

Du bist so 12 Jahren alt oder in der 7. Klasse? Genau die richtige Zeit, um tolle Menschen kennen zu lernen, übers Leben nachzudenken, Fragen nach Gott zu stellen.
In einer starken Gemeinschaft, mit immer wieder neuen Aktionen, bei Kirchenübernachtungen und einer Freizeit über die Himmelfahrtstage, mit Spielen, Diskussionen, Gottesdiensten wirst du Entdeckungen über dich selbst und Gott machen.

Wir starten im September mit einer neuen Gruppe, Konfirmation ist dann Frühling 2028. Übrigens: Du kannst ruhig schon mal mit denen sprechen, die deiner Meinung nach auch am Konfirmanden-Kurs teilnehmen sollten und sie mit einladen.

Was machen wir so?

Allgemein bedeutet die Konfirmandenzeit, dass man sich genauer mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt und am Ende, sofern man sich für einen Weg mit Gott entscheiden möchte, sich konfirmieren lässt und damit seine Taufe bestätigt. Wer noch nicht getauft ist, kann während der Konfirmandenzeit getauft werden.

Wir machen keinen drögen Schulunterricht, sondern haben viele verschiedene Methoden, um mehr über Gott zu erfahren. Dabei geht es uns vor allem darum, dass du deine Fragen loswerden kannst und Gott erleben kannst. Denn das geht wirklich, wir zeigen es dir! 😉

Wie sieht die Konfizeit KU7/KU8 in St. Jakobi aus?

Wir treffen uns donnerstags von ca. 16-17:15 Uhr. Warum ca.? Ab und zu bereiten wir mal ein Theaterstück oder etwas anderes für einen Jugendgottesdienst o.a. vor und brauchen dann etwas länger. Das wird aber rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

Darüber hinaus treffen wir uns ca. einmal pro Quartal (alle 3 Monate) einen Samstag lang zusammen mit Konfirmanden von weiteren Gemeinden zu einem großen Konfi-Tag. Die Termine werden nach deiner Anmeldung zeitnah bekannt gegeben. Dafür entfallen einige Donnerstagstermine. Über Himmelfahrt fahren wir mit mehreren Gemeinden auf große Konfi- und Jugendfreizeit. (Findest Du bei YouTube). Das ist fester Bestandteil deiner Konfizeit.

Gestaltet wird der KU in St. Jakobi von Dorina, unserer Jugendmitarbeiterin, unserem Pastor Dietmar Gördel und Teamern (Jugendliche, bei denen der KU noch nicht so lange her ist und die Lust haben, weiterzumachen).

Wie kannst du dabei sein?
Wenn du Lust hast dabei zu sein, dann melde Dich für weitere Infos bei unserer Jugendmitarbeiterin Dorina 0178/3234 710 oder im Gemeindebüro 04821/41099.

Lobpreisabend – Raum bei Gott

Abend der … – Lobpreisabend

Lasst uns in der Musik gemeinsam vor Gott treten.
Wir alle – egal ob Musiker oder Besucher – kommen aus einem oft stressigen Alltag. Umso wichtiger ist es, den Blick auf den zu richten, der uns aus Gnade die Kraft für die kommenden Tage schenkt.

Begleitet von Psalmen und Lesungen wollen wir Jesus nahekommen und hören, was er für uns getan hat – und was er uns heute sagen möchte.
Jeder Abend hat einen eigenen Schwerpunkt. In drei gemeinsamen Liedblöcken wollen wir Gott die Ehre geben.

Geh an diesen Abenden zum Kreuz, zünde eine Kerze an, ruhe dich aus und begegne Jesus auf deine Weise.
Höre auf das, was er dir sagen möchte – nicht nur für diesen Abend, sondern auch für die kommende Woche.

Herzliche Willkommen!

Nächste Abende in 2026 :

22. Juli

Immer von 19:30 Uhr- 20:30 Uhr

Sommer-Putz am 22. Juli oder 8. August

Wir wollen die Sommerferien nutzen, um unser schönes Gemeindezentrum aufzuräumen und zu säubern. Am Mittwoch, 22.07.wird Dorina von 11.30-18.00 Uhr vor Ort sein. Wer sie unterstützen möchte ist herzlich dazu eingeladen. Am Samstag, 08.08. ist dann Gelegenheit, zusammen mit Dietmar von 9.30-14.00 den Rest zu erledigen. Lieblingsputzmittel und Werkzeug darf gerne mitgebracht werden.

Tauffest an der Lohmühle

Im Rahmen des überregionalen Konfitags feierten die Kirchengemeinden Kremperheide, St.Jakobi Itzehoe und Hohenlockstedt ein gemeinsames Tauffest an der Lohmühle in Hohenlockstedt.

Bei knapp 40 Grad begann der Gottesdienst um 14:30, die durch schattenspendende Pavillons gut ertragbar waren. In der Predigt sprach Pastor Dietmar Gördel davon, dass Glaube ein Wagnis ist, dass sich lohnt. Er verglich es mit einem Sprung vom 3-Meterbrett und dem Gefühl, wie es ist, wenn man sich das erste Mal traute zu springen. Wie beim Schwimmenlernen und Springen ist es so, dass andere einem vorangehen, Vorbild sind, unterstützen. Den entscheidenden Schritt muss man dann jedoch selber machen – um zu erleben, welche Freude darin liegt, von Jesus getragen und gerettet zu sein.

Dann kam der große Moment: Neben Konfirmandinnen und Konfirmanden, ließen sich auch Kinder und Erwachsene taufen, sodass es am Ende 15 Täuflinge waren. Nach den Taufen bestand für alle anderen die Möglichkeit, sich bei einer Tauferinnerung noch einmal persönlich zusprechen zu lassen: „Du bist getauft – Du bist Gottes Kind!“

Als besonderer Gast war Catherine Ngina, Bischöfin der Kenya Evangelical Lutheran Church beim Tauffest dabei. Sie brachte Grußworte mit und sprach am Ende den Segen.

Im Anschluss wurde bei Getränken und Kuchen die Taufe mit allen Täuflingen und Gästen gefeiert.

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27. Juni 14.30 Uhr an der Lohmühle Hohenlockstedt

Die Taufe ist ein ganz besonderer Moment: Gottes Ja zu einem Menschen, ein Neubeginn, ein Fest des Lebens. Eine ganz besondere Taufmöglichkeit ist unser Tauffest, egal ob für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. In guter Gemeinschaft an diesem wunderbaren Ort. Draußen am und im See, auf der Wiese, mit vielen Leuten, guter Musik, Versorgung am Kiosk, einfach schön!

Infos bei Pastor Dietmar Gördel: 04821/42060 pastor@st-jakobi-iz.de

Hier der Artikel in der Norddeutschen Rundschau.

Und hier ein Artikel „Weg von bösen Geistern. Warum sich vier Itzehoer taufen lassen.“

Sommergottesdienst im Garten am 28. Juni

Am Sonntag, den 28. Juni, herrscht in der St. Jakobi Kirchengemeinde Tegelhörn sommerliche Aufbruchsstimmung: Um 11 Uhr beginnt der Sommergottesdienst im Gemeindehausgarten mit Pastor Dietmar Gördel. Motto ist „Aufbruch ins Unbekannte“. Die Sehnsucht nach unbeschwerten Sommertagen ist da, auch wenn nicht jeder in den Urlaub aufbrechen kann. An verschiedenen Stationen während des Gottesdienstes geht es um die große Einladung, die Gott für das Leben ausspricht. So wird allen, die möchten, ein persönlicher Reisesegen zugesprochen, als Stärkung und Ermutigung für die nächste Zeit.

Mit dabei ist die Band, die frische Lobpreislieder spielen werden, aber auch Lieder, die die Pfadfinder singen. Viele Pfadfinder sind mit dabei, schließlich werden neue Pfadis in den Stamm aufgenommen und erhalten ihr erstes Tuch. Außerdem werden die Pfadfinder auf Fahrt ausgesandt, die dann Anfang der Ferien auf ihr Sommerlager gehen.

Anschließend ist im Garten Zeit und Raum für viel Begegnung, dazu gibt es ein Mitbringbuffet.

Die Kraft des Heiligen Geistes

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der in der Gemeinde weht und wirkt.

Hier die Pfingstpredigt:

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Unsere Pfadfinder haben Pfingsten besonders erlebt. Unsere Sipplinge und Akelas waren auf dem großen REGP-Pfingstlagern mit über 1700 Pfadfindern.

Unsere Wölflinge haben der Kraft des Heiligen Geistes im Garten nachgespürt und erlebt, wie die Kirche entstand.

Vom Putzschrank über LED bis Photovoltaik – St. Jakobi wird ökoFair

Bewahrung der Schöpfung ist kein Schlagwort mehr, sondern gelebter Alltag: Die Kirchengemeinde St. Jakobi in Itzehoe ist jetzt offiziell „ÖkoFaire Gemeinde“. Vom Putzschrank bis zur Heizungsanlage zeigt sich, dass Klimaschutz aus viele kleinen Schritten Großes bewirken kann.

Ein Blick in den Putzschrank. Ganz vorne steht ein Reinigungsmittel auf Essigbasis. Der Chlorreiniger? Verschwindet. Mit solchen unscheinbaren Veränderungen hat in der Kirchengemeinde St. Jakobi in Itzehoe ein größerer Wandel begonnen.

„Nachhaltigkeit ist Gottesdienst im Alltag“, sagt Dr. Kirsten Hüttner vom Klimaschutzbüro der Nordkirche. Sie ist an diesem Tag nach Itzehoe-Tegelhörn gekommen, um die Gemeinde auszuzeichnen. Das ÖkoFair-Team Gisela und Markus Koch, Tim Harken und Pastor Dietmar Gördel nehmen die Urkunde und das quadratische Schild „ÖkoFaire Gemeinde“ entgegen. 

Der Weg dahin begann mit vielen kleinen Entscheidungen. Der Kaffee im Gemeindesaal ist fair gehandelt, ebenso Tee, Kakao und Schokolade. “Der Stromverbrauch wird jeden Monat erfasst und ausgewertet”, sagt Gemeindesekretärin Gisela Koch. Gedruckt wird auf Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“, möglichst doppelseitig. Und wer durch die Räume geht, merkt schnell: Geräte werden konsequent ausgeschaltet statt im Stand-by gelassen.

„Man muss nicht alles auf einmal umstellen“, sagt Kirsten Hüttner. „Im Gegenteil: Es ist sinnvoll, mit den einfachen Dingen anzufangen.“ Genau so hat es St. Jakobi gemacht.

Vom kleinen Schritt zur großen Wirkung

Maßnahmen, die sich schnell umsetzen lassen:

  • Recyclingpapier mit „Blauem Engel“ für Gemeindebrief und Büro
  • doppelseitiges Drucken und weniger Ausdrucke
  • Kaffee, Tee, Kakao und Kekse aus fairem Handel (teilweise auch in Discountern erhältlich)
  • Leitungswasser oder Getränke in Mehrwegflaschen statt Einweg
  • Reinigungsmittel mit Umweltzeichen statt aggressiver Chemie
  • Handseife und Hygienepapiere mit Umweltlabel
  • Mülltrennung in allen Räumen
  • Steckdosenleisten nutzen und Geräte komplett ausschalten
  • Mehrweggeschirr bei Veranstaltungen statt Einweg
  • erste vegetarische Alternativen bei Gemeindefesten
  • Glühlampen durch LED auswechseln

„Das sind Dinge, mit denen jede Gemeinde sofort anfangen kann“, sagt Hüttner. Vieles davon kostet kaum mehr, manches spart sogar Geld.

Wenn aus Gewohnheiten Projekte werden

In St. Jakobi blieb es nicht bei den einfachen Maßnahmen. Fast alle Heizkörper wurden mit Thermostaten nachgerüstet, ein hydraulischer Abgleich verbessert die Effizienz der Heizung. Auf dem Pastoratsdach von Dietmar Gördel produziert eine Photovoltaikanlage Strom. Als nächster Schritt ist eine Wärmepumpe geplant, sobald das letztmalig bestellte Öl aufgebraucht ist. 

Auch organisatorisch verändert sich etwas: Räume werden bewusster genutzt und beheizt, der Energieverbrauch regelmäßig überprüft. Für Fahrten gibt es ein E-Auto. 

Insgesamt erfüllt die Gemeinde 17 von 30 Kriterien, vier weitere sind in Vorbereitung. Für die Auszeichnung wären zehn ausreichend gewesen.

Realistisch bleiben – und trotzdem vorankommen

Nicht alles lässt sich sofort umstellen. Am Grillfest scheiden sich manchmal die Gemeindegeister. „Ausschließlich vegetarisches Catering anzubieten ist für sehr viele Gemeinden schwierig zu vermitteln“, sagt Hüttner. Die Itzehoer nicken – das kennen sie auch. Die Lösung: schrittweise vorgehen. Neue Speisen ausprobieren. Ein Teil des Buffets vegetarisch, anderes bleibt zunächst bestehen. Weniger Fleisch auf den Grill, dafür mal eine Tofuwurst. 

Ähnlich läuft es eigentlich in allen Bereichen, so ist die Schlussfolgerung der Gemeinde. Und dieses Vorgehen legen sie auch anderen ans Herz: Erst die Beschaffung dort umstellen, wo es einfach ist. Dann größere Investitionen planen. Erst Gewohnheiten verändern, dann Technik.

Ökofaire Strukturen im Kirchenkreis

Bereits seit Jahren sind die Nikolaigemeinde sowie die Emmausgemeinde Elmshorn ökofair zertifiziert. Kurz vor der Zertifizierung stehen zudem das Kirchliche Zentrum Elmshorn und das Kirchliche Verwaltungszentrum in Itzehoe als Einrichtungen des Kirchenkreises.

Gemeinsam unterwegs: Kirchenkreis als Partner beim Störradeln dabei

Mit dem Störradeln am 1. Mai wird das Stadtradeln im Kreis Steinburg offiziell eröffnet. Der Ev.-Luth. Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf ist als Kooperationspartner von Störradeln mit dabei, Propst Steffen Paar wird ein Grußwort sprechen.

Im Anschluss an die Eröffnung lädt der Allgemeine deutsche Fahrrad-Club Schleswig-Holstein (ADFC SH) zum Störradeln ein, einer familienfreundlichen Fahrradsternfahrt durch Itzehoe. Start- und Endpunkt ist das Kreismuseum Prinzeßhof (Kirchenstraße 20). Die offizielle Eröffnung beginnt um 14 Uhr. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch Propst Propst Paar ein Grußwort sprechen und die Bedeutung von nachhaltiger Mobilität, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Engagement hervorheben.

Direkt im Anschluss, um 14:15 Uhr, startet das Störradeln: Eine rund 15 Kilometer lange Strecke führt durch die Stadt und überquert zweimal die Stör. Die Tour ist bewusst familienfreundlich gestaltet und wird von den Wacken Firefighters musikalisch begleitet.

Bereits am Vormittag machen sich aus verschiedenen Orten Zubringergruppen auf den Weg nach Itzehoe – unter anderem aus Neumünster, Pinneberg, Brunsbüttel und Wacken. Auch aus Elmshorn startet eine Gruppe, die sich unterwegs der Sternfahrt anschließt.

Der Kirchenkreis unterstützt die Aktion aus Überzeugung: Radfahren steht für Klimaschutz, Gesundheitsförderung und eine zukunftsfähige Mobilität – Themen, die auch kirchliches Handeln prägen. Gleichzeitig setzt die Veranstaltung ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern engagiert sich der Kirchenkreis für eine lebenswerte Region, in der nachhaltige Entwicklung und Gemeinschaftssinn Hand in Hand gehen. Das Störradeln bietet dafür eine lebendige und verbindende Gelegenheit – unabhängig vom Wetter gilt: Mitradeln und ein Zeichen setzen.

 Was ist Stadtradeln?

Stadtradeln ist eine bundesweite Aktion, bei der Teams innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Fahrradkilometer sammeln. Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, nachhaltige Mobilität zu fördern und gleichzeitig Gemeinschaft zu erleben.

 Wie funktioniert die Teilnahme?

Die Teilnahme ist unkompliziert:

  • Registrierung unter: https://www.stadtradeln.de
  • Auswahl des Bundeslandes Schleswig-Holstein
  • Auswahl der Kommune „Kreis Steinburg“
  • Beitritt zum Team „Radeln im Kirchenkreis RM“

 Nur wenn als Kommune „Kreis Steinburg“ ausgewählt wird, ist unser Team auffindbar.

 Die gefahrenen Kilometer können ganz einfach erfasst werden:

  • entweder bequem über die offizielle Stadtradeln-App (automatische Aufzeichnung möglich)
  • oder man trägt die gefahrenen Strecken gelegentlich online im Benutzerkonto nach

 Wichtig: Es ist nicht notwendig, ein eigenes Team zu gründen. Alle können einfach dem Kirchenkreis-Team beitreten.
Auf Wunsch können für einzelne Gemeinden auch Unterteams eingerichtet werden – sprechen Sie uns dazu gerne an.

Ein Tag in der Arche

„Es ist einfach toll, wenn die Kinder aus der Schule kommen und als erstes auf einen zukommen und erzählen”, berichtet Pastor Dietmar Gördel über das Kinderhilfsprojekt in der St. Jakobi Gemeinde in Tegelhörn, das es seit 2012 gibt.

Zuerst setzen sich die Kinder an die Tische zum Mittagessen, vor allem aber auch zum Erzählen, denn immer sitzt ein Erwachsener mit am Tisch, um Geschichten und Erlebnisse aus der Schule zu hören. Das Mittagessen beginnt mit einem Tischgebet, dass ein Kind sprechen darf.

Anschließend geht es in den Hausaufgabenraum, wo Mitarbeitende die Kinder bei ihren Hausaufgaben unterstützen oder einfach dafür sorgen, dass die Kinder dran bleiben. Manchmal ist es nicht ganz leicht, konzentriert bei der Sache zu bleiben, für einige Kinder sind die Hausaufgaben eine echte Herausforderung. Da ist es gut, wenn eine Mitarbeiterin motivierend dabei sitzt.

Für eine Auszeit oder zum Vorlesen gibt es ein gemütliches Sofa im Foyer oder den Tischkicker für ein Spiel zwischendurch.

„Richtig froh, ja stolz sind die Kinder, wenn sie alle Hausaufgaben geschafft haben”, so Pastor Gördel. Manches Mal hilft die direkte, persönliche Ansprache oder das einfühlsame Zuhören. Dann geht es raus auf den Spielplatz oder zu einem Kreativangebot: Miteinander Twister auf dem Rasen spielen oder ein Brettspiel am Tisch, mal Kartoffeldruck oder ein Riesenbild malen.

„Wir haben zum Glück nicht nur viele Kinder, die zu uns kommen, sondern auch viele Mitarbeitende, die sich auf die Kinder freuen und mit ihnen etwas machen.” Jeden Tag sind acht Erwachsene im Team vor Ort.

Unterstützung wäre noch gut für Fußball oder Holzarbeiten. Also meldet euch gerne, Kontakt über das Gemeindebüro.

Spendenkonto: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Jakobi – Stichwort: Spende Arche / Name, Anschrift
IBAN: DE48 2225 0020 0001 0704 87
BIC: NOLADE21WHO
Alle Spenden kommen zu 100% den Kindern zugute – herzlichen Dank!

Schmerz, der heilt

Ich liege am Boden. Es tut einfach weh. Schmerz, der gut tut, ich mache gerade die Krankengymnastikübungen, die mich wieder auf die Beine bringen sollen. Es gibt so viel tiefen Schmerz, in meinem Leben, in dieser Welt. Wir machen Fehler, sind egoistisch, wollen die Not des anderen nicht sehen, überdenken unsere Worte nicht, mit denen wir so oft verletzen. Lieben nicht, nicht Gott, nicht den Nächsten, nicht uns selbst. Und als ob das nicht reicht, wir sind Teil einer Welt, die kriselt. Wenn wir ehrlich sind, sind wir schuldig. Und wir wissen: Schuld verschwindet nicht einfach so. Sie kann verdrängt
werden, aber sie schmerzt weiterhin. Es braucht Ausgleich, Sühne. Das müssten wir eigentlich bringen. Aber weil Gott uns so sehr liebt, übernimmt er das und gibt Jesus ans Kreuz. Für uns. Für mich. Karfreitag ist ein ruhiger Tag, um dem nachzuspüren: Wo habe ich Schuld auf mich geladen, wo muss ich um Entschuldigung bitten. Wo braucht es Vergebung, damit neue Gemeinschaft möglich wird. Nicht abgegebene und vergebene Schuld erdrückt.
Jesus breitet die Arme am Kreuz aus, um unsere Schuld zu tragen. Weil er für uns gestorben ist, können wir leben. Karfreitag bietet all dem Raum. Dem Schmerz Jesu, der unschuldig leidet. Dem Schmerz Gottes, der seinen Sohn am Kreuz sterben sieht. Meinem Schmerz, zu sehen, dass Jesus die Schuld der Welt trägt, auch meine. Dieser Schmerz heilt, damit wir auf die Beine kommen. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Jesus in Johannes 3,16) Wie gut, dass wir den Karfreitag haben, um das Leben aus der Hingabe Jesu zu feiern.

Ihr Pastor Dietmar Gördel

Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau, Karfreitag 2026