Schatztaucher

Eine Bibelgesprächsreihe zu bekannten Texten der Bibel, die (wieder) Lust machen soll, tiefer einzusteigen und gewohntes mal anders zu sehen. Wie lassen sich diese Schätze bergen? Welche Klippen gilt es zu umschiffen? Für manche Entdeckung muss ich tief Luft holen und abtauchen- in eine andere Zeit und komme dann mit neuer Hoffnung ans Licht. Das ist herausfordernd und schön zugleich.

Vier Treffen im Mai, Dienstags 19:30h, in einer festen Expeditionsgruppe von 8-12 Menschen.  Du kannst online dabei sein, den Link gibt es mit der Anmeldung-per Mail an Simone Demsky

Feuerzeiten

Draußen am Feuer sitzen, Gemeinschaft erleben, miteinander summen und singen, Geschichten lauschen, ein Segen ins Wochenende – dazu laden wir freitagnachmittags ein.

16:00h—16:45h  für Kinder ab 5 und in Begleitung eines Erwachsenen
17:00h—18:00h  für Jugendliche ab 12

Notwendig ist das Tragen eines Mund–Nasen–Schutzes und eine verbindliche Anmeldung unter pfadfinder@st-jakobi-iz.de.

Abendmahl

Wir brauchen es, mit anderen Menschen einfach so zusammen sein zu dürfen in unserem Alltag. Besondere Kraft liegt darin, gemeinsam zu essen. Jesus hat oft mit Menschen am Tisch gesessen. Mit Armen und Reichen, Alten und Jungen, Angesehenen und Abgerissenen. Selbst mit dem, der ihn am Ende verraten hat, hat er das Brot geteilt.

Jesus lädt uns heute ein, mit ihm zusammen Gemeinschaft zu haben. Er lädt zum Abendmahl. Leider können wir sonntags im Gottesdienst nicht eine festliche Tafel decken, aber auch in dem kleinen Moment, wo wir Brot und Kelch teilen, erfahren, dass Jesus in unserer Mitte ist, unsere Lasten und Schuld abnimmt und uns bestärkt für unseren weiteren Weg – bis wir einmal in der Ewigkeit mit ihm am Tisch sitzen werden.

Gerade in diesen Coronazeiten ist es gut, dass Jesus im Abendmahl bei uns ist. In unserer Sorge, mit den Fragen und Lasten und der Sehnsucht nach Heil. Wir können nun zwar nicht den Kelch miteinander teilen, aber uns doch als eine Gemeinschaft erleben.

Wir sind der Tischlerei Wolfgang Alexander sehr dankbar, dass sie uns ein wunderschönes Abendmahltablett hergestellt haben. Die Einzelkelche sorgen für eine sichere Feier, in der Regel am ersten Sonntag im Monat im Anschluss an den Gottesdienst.

Pastor Dietmar Gördel bietet auch Kranken- und Hausabendmahl an.

Osterfreude teilen

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden haben gebacken – und Osterfreude verteilt.

Brot ist ein Zeichen der Verbundenheit- auch wenn uns so vieles dieser Tage trennt. Schon Jesus hat mit seinen Freunden bei seinem letzten Zusammensein seine Liebe mit einem Laib Brot erklärt: „Ich gebe mich für euch hin und werde wie dieser Laib Brot gebrochen. Das ist meine Antwort auf die Schuld dieser Welt. Immer wenn ihr Brot brecht und teilt, erzählt dabei von mir! “ (Nachzulesen z.B. bei Matthäus 26)
Unsere Konfirmanden haben deshalb die Aufgabe bekommen, Brot zu backen und es mit einigen Senioren zu teilen. Leckere und liebevoll verpackte Backwerke sind dabei entstanden. Wir sind verbunden- über Abstände und über Altersgrenzen hinweg. Wir wünschen guten Appetit und gesegnete Ostertage!
Schmeckt und seht- wie freundlich Gott ist! 

Ostern dauert 40 Tage

Was geschieht da eigentlich alles? Wenn man nach dem zweiten Osterfeiertag jemandem noch „Frohe Ostern“ wünscht, dann kriegt man wahrscheinlich zu hören: „Ja, wünsch ich auch – gehabt zu haben!“ Dabei kann man im Grunde vierzig Tage lang „Frohe Ostern“ wünschen, denn so lange dauert Ostern.

Was geschah aber der Tradition nach in diesen vierzig Tagen? Ein Blick auf den christlichen Kalender gibt einen ersten Hinweis: Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus von Nazareth gekreuzigt wurde. Am Sonntag darauf ist Ostern, da feiern Christen, dass Jesus auferstand, also wieder lebte. Noch mal vierzig Tage, dann ist Himmelfahrt, also der Tag, an dem der auferstandene Jesus sich endgültig von seinen Anhängern und Freunden verabschiedete und in den Himmel „fuhr“. Noch mal zehn Tage, und der Heilige Geist kommt über diejenigen, die an Jesus Christus glauben. Es geht also um die vierzig Tage zwischen Ostersonntag und Christi Himmelfahrt. In dieser Zeit, so erzählen die vier Evangelien, also die Bücher der Bibel, die vom Leben Jesu erzählen, zeigte sich Jesus immer wieder seinen Freunden und Anhängern. Die biblischen Geschichten berichten zunächst nur von einem leeren Grab und einem riesigen Schrecken, denn es lag nahe, dass jemand den toten Jesus aus dem Grab gestohlen haben könnte. Doch dann mehren sich die Berichte, dass Jesus wieder lebt. Immer mehr Leute erzählen, dass er ihnen begegnet ist. Nach Ostern wird den ersten Christen klar: Jesus war nicht einfach irgendein Mensch. Er war auch kein einfacher Prophet, wie es schon viele gegeben hatte. Durch Jesus war Gott in die Welt gekommen, war Mensch geworden. Das ist eigentlich unvorstellbar, denn Gott ist unendlich, und der Mensch ist sterblich. Wenn Gott also zum Menschen wird, muss er auch sterben, dann aber ist er nicht mehr Gott. Weil Jesus starb, konnte er seine Menschlichkeit beweisen. Dass er drei Tage später wieder auferstand, ist Beweis für seine Göttlichkeit. Seine Jünger haben vierzig Tage lang Zeit zu begreifen, dass sie Gott begegnet sind. Durch Ostern ist aus Jesus von Nazareth Jesus Christus geworden.
Frank Muchlinsky