Anfang September kann Bethel wieder mit einer Kleidersammlung unterstützt werden. Bitte nur gut erhaltene Kleidung, Schuhe, Taschen oder … Weiter lesen
Die Freude am Herrn ist unsere Stärke
Alles über Gott – Gebet – Gemeinschaft
Die zentrale Frage, mit der wir uns in St. Jakobi mit viel Freude beschäftigen, lautet: Was will Jesus? Wir lassen uns vom Wort Gottes führen, finden Stärke im Gebet und in unserer Gemeinschaft, möchten etwas bewegen und einen Ort schaffen, der bewegt.
Wir sind eine aktive, engagierte und lebendige Gemeinde – erfahre, wovon wir uns leiten lassen und was wir alles anbieten. Wenn Du dabei sein willst, sei uns herzlich willkommen!
Herzlich Pastor Dietmar Gördel
Das Wort zum Monat
Ruhe, die füllt

Monatsspruch September 2026
Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind. Kohelet 4,6
Foto: Daniela Hillbricht
Gerade war noch Sommer – und jetzt fallen schon die Blätter. Wie gerne würde ich das Schöne noch festhalten, die Wärme, das Licht, die Unbeschwertheit. Aber es wird unaufhaltsam dunkler, kälter.
Und das gilt nicht nur für die Jahreszeiten. So vieles in meinem Leben würde ich gerne bewahren, sehne mich danach, dass etwas einfach so bleibt, so schön, so vertraut. Aber mein Leben, unsere Welt, sie dreht sich viel zu schnell, vergeht.
Bei all dem, was wir an Aufgaben tagtäglich bewältigen müssen, finde ich das Bild des Monatsspruchs so eindrücklich: Eine Hand voll mit Ruhe. Wie mag das aussehen? Wie wir das Smartphone, den Stift, den Autoschlüssel halten, das wissen wir. Aber Ruhe?
Nehmen Sie ruhig einmal Ihre Hand und öffnen sie, so dass Sie in Ihre Handfläche schauen können. Seien Sie ganz entspannt dabei. Überlegen Sie: Was haben Sie heute schon alles angepackt? Was alles bewegt? Was oder wen berührt? Doch jetzt ruht sie, die Hand. Sie ist offen und leer. Stellen Sie sich vor, Gott legt Ihnen eine Handvoll Ruhe dort hinein. Er vertraut sie Ihnen an, einfach so. Wie fühlt sich das an? Wird die Hand schwerer oder leichter dadurch? Wärmt die Ruhe oder kühlt sie?
Wenn die Ruhe Ihre Hand füllt, darf sie auch getrost leer bleiben. Nicht alles ist Arbeit und Mühe. Gott hat auch die Ruhe geschaffen. Er ruhte selbst am siebten Tag, nachdem er Himmel und Erde erschaffen hatte. Wer mag da glauben, ohne sie und ohne ihn auszukommen?
Wie schön ist es, diese Ruhe jetzt im Herbst zu genießen, Gott zu danken für das, womit er unsere Hände füllt. Und wie schön ist es, das gemeinsam am Ruhetag im Gottesdienst zu tun. Ich liebe es, meine Hände dort mit Segen gefüllt zu bekommen.
Ihr Pastor Dietmar Gördel
Hier das Monatsblatt September/Oktober mit Infos und Terminen zum Herunterladen:
Wir laden Sie zu unseren Gottesdiensten herzlich ein – sowohl als gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche, als auch bei YouTube.
Die Freude am HERRN ist unsere Stärke
In der Not geboren – zum Trost erkoren

Die Inschrift unseres Turms lautet „In Not geboren – zum Trost erkoren“. Wie oft bin ich an diesem Satz schon vorbeigegangen. Jetzt sind wir zutiefst verunsichert, wie gut, dann um Gottes Trost und Halt zu wissen.
Während ständig schlimme Nachrichten kommen, dürfen wir uns daran erinnern, dass unser Gott alles unter Kontrolle hat und uns mit Frieden über alle Vernunft beschenken will. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen – und davon, dass wir miteinander als Gemeinde-Familie verbunden sind.
Unsere aktuellen Gottesdienste können Sie auf Youtube mitfeiern. Besonders kraftvoll ist es, in der Kirche den Gottesdienst mit vielen anderen Menschen zu feiern und zu erleben, wie Gott mitten unter uns ist. Herzliche willkommen, wir freuen uns auf Sie!
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Wenn Sie Hilfe, auch für praktische Dinge, benötigen oder ein persönliches Gespräch wünschen, wenden Sie sich gerne an mich, auch für Seelsorge, Gebet, Abendmahl und Beichte. Sie erreichen mich im Pastorat direkt neben der Kirche, unter Tel. 42060 und Mail.
Ich möchte Sie auch ermutigen, in diesen Tagen und Wochen das Gespräch zu suchen: zuallererst mit unserem großen Gott. Lesen Sie in der Bibel, zum Beispiel ein Evangelium oder in den Psalmen. Suchen Sie auch das Gespräch mit Nachbarn, mit Freunden. Gehen Sie miteinander spazieren, rufen Sie an und fragen, wie es wirklich geht und wo Sie einander unterstützen können. Singen Sie auch unsere alten Choräle oder die neuen Lobpreislieder.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Tim 1,7
Gott befohlen,
Ihr
Dietmar Gördel