Geld, Sex und Macht: Diese drei Bereiche bestimmen im unterschiedlichen Maße unser Leben. Einerseits sind es wunderbare Gaben, … Weiter lesen
Die Freude am Herrn ist unsere Stärke
Alles über Gott – Gebet – Gemeinschaft
Die zentrale Frage, mit der wir uns in St. Jakobi mit viel Freude beschäftigen, lautet: Was will Jesus? Wir lassen uns vom Wort Gottes führen, finden Stärke im Gebet und in unserer Gemeinschaft, möchten etwas bewegen und einen Ort schaffen, der bewegt.
Wir sind eine aktive, engagierte und lebendige Gemeinde – erfahre, wovon wir uns leiten lassen und was wir alles anbieten. Wenn Du dabei sein willst, sei uns herzlich willkommen!
Herzlich Pastor Dietmar Gördel
Das Wort zum Monat
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darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch
glauben!
Joh 20,29 (L) L = Lutherbibel
Grafik: Wendt
„Das kann ich nicht glauben! Ich muss es erst mit eigenen Augen sehen!“ Vielleicht kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor. Genau diese Spannung begegnet uns in der Passions- und Osterzeit. Jesus stirbt am Kreuz. Für seine Jünger bricht eine Welt zusammen. Zwar hatte er sein Leiden angekündigt, doch wirklich verstanden hatten sie es nicht. Ihre Hoffnungen scheinen begraben. Und dann geschieht das Unfassbare: Jesus lebt. Er ist von den Toten auferstanden – kaum zu glauben.
Die Bibel erzählt, dass sich der Auferstandene in den Tagen danach seinen Jüngern mehrfach zeigt. Doch einer fehlt bei dieser Begegnung: Thomas, einer der zwölf Jünger. Er war mutig (Joh. 11,8+16), aber als Jesus gekreuzigt wird, ist Thomas – wie die meisten anderen Jünger – nicht unter dem Kreuz zu finden. Die Angst war stärker. Mut und Furcht liegen oft nah beieinander.
Und nun erzählen ihm die anderen voller Begeisterung: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Thomas kann es nicht glauben. Ausgerechnet er, der Mutige und Treue, zweifelt. Zu unwahrscheinlich ist es für ihn. Thomas sagt offen, was er braucht: Er will die Wunden sehen, sie berühren. Erst dann kann er glauben.
Wie menschlich. Auch wir leben in einer Welt, die von Fakten, Zahlen und Beweisen geprägt ist. Was wir nicht sehen können, fällt uns schwer zu glauben.
Eine Woche später sind die Jünger wieder zusammen. Diesmal ist Thomas dabei, als Jesus erscheint. Er wendet sich direkt an Thomas und fordert ihn auf, seine Wunden zu sehen, ja anzufassen. Bewegt antwortet Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“ In diesem Moment erkennt er: Jesus ist Gott, mein Herr und mein Gott. Es ist kein distanziertes oder abstraktes Bekenntnis über eine religiöse Wahrheit, sondern ein persönliches Vertrauen. Thomas spricht nicht über Jesus – er spricht ihn an und Jesus antwortet: „Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“
Damit richtet sich sein Blick über Thomas hinaus – auf uns. Wir haben Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen. Wir haben seine Wunden nicht berührt. Und doch sind wir eingeladen zu glauben. Glaube heißt nicht, alle Fragen loszuwerden. Glaube heißt Vertrauen. Es heißt, sich auf den einzulassen, der lebt. Auch wenn wir ihn nicht sehen, können wir sein Wirken erfahren.
Vielleicht gibt es in Ihrem Leben oder Glauben Situationen, in denen Sie sagen: „Das kann ich kaum glauben.“ Vielleicht tragen Sie Fragen oder Zweifel mit sich. Dann dürfen Sie wissen: Jesus stößt Zweifelnde und Suchende nicht weg. Er begegnet ihnen – geduldig und liebevoll, weil er echte Beziehung mit uns möchte.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie erleben und vielleicht ganz neu entdecken: Jesus, der Auferstandene, lebt. Er geht auch heute mit uns.
Ihr Pastor Patrick Landmesser
Hier das Monatsblatt März/April mit Infos und Terminen zum Herunterladen:
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Die Freude am HERRN ist unsere Stärke
In der Not geboren – zum Trost erkoren

Die Inschrift unseres Turms lautet „In Not geboren – zum Trost erkoren“. Wie oft bin ich an diesem Satz schon vorbeigegangen. Jetzt sind wir zutiefst verunsichert, wie gut, dann um Gottes Trost und Halt zu wissen.
Während ständig schlimme Nachrichten kommen, dürfen wir uns daran erinnern, dass unser Gott alles unter Kontrolle hat und uns mit Frieden über alle Vernunft beschenken will. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen – und davon, dass wir miteinander als Gemeinde-Familie verbunden sind.
Unsere aktuellen Gottesdienste können Sie auf Youtube mitfeiern. Besonders kraftvoll ist es, in der Kirche den Gottesdienst mit vielen anderen Menschen zu feiern und zu erleben, wie Gott mitten unter uns ist. Herzliche willkommen, wir freuen uns auf Sie!
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Ich möchte Sie auch ermutigen, in diesen Tagen und Wochen das Gespräch zu suchen: zuallererst mit unserem großen Gott. Lesen Sie in der Bibel, zum Beispiel ein Evangelium oder in den Psalmen. Suchen Sie auch das Gespräch mit Nachbarn, mit Freunden. Gehen Sie miteinander spazieren, rufen Sie an und fragen, wie es wirklich geht und wo Sie einander unterstützen können. Singen Sie auch unsere alten Choräle oder die neuen Lobpreislieder.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Tim 1,7
Gott befohlen,
Ihr
Dietmar Gördel