Schatztaucher

Eine Bibelgesprächsreihe zu bekannten Texten der Bibel, die (wieder) Lust machen soll, tiefer einzusteigen und gewohntes mal anders zu sehen. Wie lassen sich diese Schätze bergen? Welche Klippen gilt es zu umschiffen? Für manche Entdeckung muss ich tief Luft holen und abtauchen- in eine andere Zeit und komme dann mit neuer Hoffnung ans Licht. Das ist herausfordernd und schön zugleich.

Vier Treffen im Mai, Dienstags 19:30h, in einer festen Expeditionsgruppe von 8-12 Menschen.  Du kannst online dabei sein, den Link gibt es mit der Anmeldung-per Mail an Simone Demsky

Osterfreude teilen

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden haben gebacken – und Osterfreude verteilt.

Brot ist ein Zeichen der Verbundenheit- auch wenn uns so vieles dieser Tage trennt. Schon Jesus hat mit seinen Freunden bei seinem letzten Zusammensein seine Liebe mit einem Laib Brot erklärt: „Ich gebe mich für euch hin und werde wie dieser Laib Brot gebrochen. Das ist meine Antwort auf die Schuld dieser Welt. Immer wenn ihr Brot brecht und teilt, erzählt dabei von mir! “ (Nachzulesen z.B. bei Matthäus 26)
Unsere Konfirmanden haben deshalb die Aufgabe bekommen, Brot zu backen und es mit einigen Senioren zu teilen. Leckere und liebevoll verpackte Backwerke sind dabei entstanden. Wir sind verbunden- über Abstände und über Altersgrenzen hinweg. Wir wünschen guten Appetit und gesegnete Ostertage!
Schmeckt und seht- wie freundlich Gott ist! 

Nach dem Turm nun die Kirche

Vor zwei Jahren konnten wir Dank Ihrer Unterstützung unseren Turm sanieren, so dass er standsicher und schön ist. Mit 65.000,-€ von Ihnen konnten wir fast den gesamten Eigenanteil durch Spenden finanzieren.

In diesem Mai müssen wir unsere Kirche innen neu streichen und bitten Sie um Hilfe: ganz praktisch beim Ein- und Ausräumen, aber auch finanziell, die Maßnahme kostet ca. 8.000,-€.
Wenn Sie Fragen haben oder sich einbringen möchten, wenden Sie sich gerne an Pastor Dietmar Gördel per Telefon (04821/42060) oder mail.

„Der Job seines Lebens – ein Legionär und das leere Grab.“

Der Ostergottesdienst, nicht nur aus St. Jakobi

Ostern ist selbst für echte Profis eine Herausforderung. So auch für den römischen Legionär, der das Grab Jesu bewachen soll – und es doch nicht kann: es ist leer – von innen geöffnet!
Und so weiß er nicht, was er sagen soll. Nimmt er das Schweigegeld an, dass die Vorgesetzten ihm anbieten, um die Auferstehung zu vertuschen? Aber kann er davon schweigen, was er umwerfendes erlebt hat?

Unser Ostergottesdienst, gedreht in „Jerusalem“, auf dem Ostlandplatz, auf dem Friedhof, in der Kirche. Erlebt mit, was den Soldaten bewegt – und was wir erzählen.

Bitte gebt uns gerne ein Feedback zu diesem Gottesdienst, wir haben eine kleine Umfrage erstellt.

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Die Beichte

In einer Krise verstärken sich oft Dinge, die schon immer da waren. Ängste, die aufbrechen; Sorgen, die größer werden; Möglichkeiten, die eingeschränkt sind. Die Decke scheint einem auf den Kopf zu fallen. Das Herz weiß nicht mehr, wohin. Tagtäglich passiert Böses zwischen den Menschen, die sich eigentlich lieben, oft unbeabsichtigt. Dabei will aber eigentlich niemand wirklich böse sein. Dennoch verletzen wir unsere Mitmenschen oft mit unseren Worten, Taten oder auch wenn wir Dinge unterlassen. Die Beichte ist eine Einladung an mich, mein Leben ehrlich anzuschauen und neu anzufangen: Wenn ich mein Leben ehrlich anschaue, entdecke ich so manche Fehler und Schwächen, Schuld und Unversöhntes: ein verletzendes Wort, das ich gesagt habe; eine Hilfe, die ich verweigert habe; eine Lüge, die ich ausgesprochen habe. Ich bin versucht, das wegzuschieben, zu verharmlosen oder zu beschönigen. Aber eigentlich werde ich es nicht los. 

In der Beichte stelle ich mich meiner Schuld. Ich schaue auf das, was mich belastet, was ich bereue und vertraue es Gott an – in dem Wissen, dass er mich annimmt trotz meiner Sünde und er die Vergebung schenkt. Beim Beichtgespräch geht es um Eingestehen, Bereuen, den Vorsatz zur Besserung und die Sündenvergebung. Es kann sowohl in der Kirche als auch im persönlicheren Rahmen zwischen Beichtenden und Pastor stattfinden, in einem offenen Vieraugengespräch im Amtszimmer oder auch beim Spaziergang in freier Natur. 

Während der Beichte bekennt der Beichtende seine Sünden und bittet Gott um Vergebung. Da der Pastor unverbrüchlich an das Beichtgeheimnis gebunden ist, bleibt alles Gesagte für Dritte geheim. Am Ende der Beichte spricht der Pastor im Auftrag von Jesus den Beichtenden von seinen Sünden los. 

Beichte ist dabei ein urevangelisches Angebot, das von Martin Luther sehr geschätzt wurde. Im Kleinen Katechismus schreibt Martin Luther zum Thema Beichte: „Was ist die Beichte? Die Beichte begreift zwei Stücke in sich: eins, dass man die Sünden bekenne; das andere, dass man die Absolution oder Vergebung vom Beichtiger (Pastor) empfange als von Gott selbst, und ja nicht daran zweifele, sondern fest glaube, die Sünden seien dadurch vergeben vor Gott im Himmel. Welche Sünden soll man denn Beichten? Vor Gott soll man aller Sünden sich schuldig geben, auch die wir nicht erkennen, wie wir im Vaterunser tun. Aber vor dem Beichtiger (Pfarrer) sollen wir allein die Sünden bekennen, die wir wissen und fühlen im Herzen.“ 

Die VELKD hat ein kleines Heftchen zur Beichte herausgegeben, das hier heruntergeladen werden kann.

Wenn Sie etwas belastet und Sie gerne befreit werden möchten von einer Schuld, machen Sie gerne einen Termin bei Pastor Dietmar Gördel unter Tel. 42060.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. 1 Johannes 1,9 

Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages. Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir, ich kann es nicht allein. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verläßt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist Friede; in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld; ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt einen Weg für mich.

 Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung